Kognitive Verhaltenstherapie in Chemnitz
Wir arbeiten nach einem modernen verhaltenstherapeutischen Konzept, der kognitiven Verhaltenstherapie. Die kognitive Verhaltenstherapie ist ein Überbegriff für eine Gruppe von Psychotherapien, die auf eine Veränderung krankheitsfördernder Denk- und Verhaltensprozesse abzielen.
Die kognitive Verhaltenstherapie
hilft dabei, aktuelle Probleme zu erkennen und Lösungen dafür zu finden.
versucht, einen problemlöseorientierten Prozess in Gang zu bringen.
hat das Ziel, das eigene Leben möglichst schnell wieder ohne therapeutische Hilfe bewältigen zu können. „Hilfe zur Selbsthilfe“.
beschäftigt sich nicht vorrangig mit der Vergangenheit. Es geht nicht in erster Linie darum, die tieferen Ursachen von Problemen zu ergründen.
beruht auf einer partnerschaftlichen Beziehung zwischen Therapeutin oder Therapeut und Klientin oder Klient. Die Therapie wird gemeinsam gestaltet.
erfordert viel Eigeninitiative. Eine erfolgreiche Therapie setzt voraus, dass man zwischen den Sitzungen weiter an den eigenen Problemen arbeitet.
Wichtige Prinzipien unserer therapeutischen Arbeit
Selbstmanagement
Selbstmanagement steht für ein therapeutisches Vorgehen, dessen Ziel es ist, Klientinnen und Klienten zu einer besseren Selbststeuerung anzuleiten und aktiv zu einer eigenständigen Problembewältigung zu befähigen.
Lösungsfokussierung
Im Mittelpunkt stehen Ziele, Wünsche und Ressourcen. Der Blick richtet sich darauf, was bereits funktioniert und welche kleinen Schritte positive Veränderungen ermöglichen können.
Ressourcenorientierung
Ressourcenorientierung bedeutet, vorhandene Stärken und Fähigkeiten systematisch zu erkennen, zu nutzen und weiter auszubauen.
Selbstmanagement-Therapie
Die Selbstmanagement-Therapie nach Kanfer, Reinecker & Schmelzer steht für ein therapeutisches Vorgehen, das Klientinnen und Klienten zu mehr Selbststeuerung anleiten soll. Ziel ist es, eine eigenständige Problembewältigung zu fördern, sodass externe professionelle Hilfe langfristig möglichst reduziert werden kann.
Unter Therapie wird dabei die Umsetzung eines systematischen Veränderungsprozesses verstanden. Dieser setzt an den Problemen der Klientin oder des Klienten an, analysiert deren Bedingungen, klärt Therapieziele und orientiert sich im weiteren Verlauf an den erreichten Ergebnissen.
Typische Selbstmanagement-Fertigkeiten
- Selbstbeobachtung
- Selbstinstruktionen
- Zielklärung und Zielsetzung
- Selbstverstärkung
- Selbstkontrolle
Wichtig für die Zielarbeit
- ein konkretes Ziel
- ein realistisches Ziel
- ein Ziel, das die betroffene Person selbst kontrollieren kann
- eine Belohnung bei Zielerreichung
Phasen der Selbstmanagement-Therapie
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1
Eingangsphase – Schaffung günstiger Ausgangsbedingungen
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2
Aufbau von Änderungsmotivation und vorläufige Auswahl von Änderungsbereichen
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3
Verhaltensanalyse: Problembeschreibung und Suche nach aufrechterhaltenden Bedingungen
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4
Klären und Vereinbaren therapeutischer Ziele
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5
Planung, Auswahl und Durchführung spezieller Methoden als Mittel zum Ziel
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6
Evaluation der Fortschritte
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7
Endphase – Erfolgsoptimierung und Abschluss der Beratung oder Therapie
Lösungsfokussierung
Die lösungsfokussierte Kurztherapie geht davon aus, dass es im Rahmen von Therapien hilfreich ist, sich auf Ziele, Wünsche und Ressourcen der Klientin oder des Klienten zu konzentrieren, anstatt ausschließlich auf Probleme und deren Entstehung.
Es genügen oft wenige Informationen darüber, was bisher schon etwas besser funktioniert hat.
Im Zentrum steht nicht nur die Frage „Wie kam es dazu?“, sondern vor allem: „Was macht den Unterschied zwischen besser und schlechter aus?“
Anstelle des theoretisch umfassenden Verstehenwollens tritt das konkrete Handeln in kleinen Schritten.
Es wird angenommen, dass alle Beteiligten an positiven Veränderungen interessiert sind.
Ressourcenorientierung
Traditionell orientieren sich Therapeutinnen, Therapeuten und Klientinnen oder Klienten häufig an defizitären oder problematischen Denk- und Verhaltensmustern. Dem gegenüber steht ein therapeutisches Verständnis, das sich an den Stärken und Ressourcen von Klientinnen und Klienten orientiert.
Diese Stärken und Ressourcen gilt es systematisch zu sichten und auszubauen. Auf dieser Grundlage kann eine Problemlösung gelingen. Die Ressourcenorientierung oder Ressourcenaktivierung ist ein wichtiges Wirkprinzip im psychotherapeutischen Prozess und sollte den gesamten Therapieprozess begleiten.